Die Stammsiedlung Sunnige Hof ist der Ursprung des Sunnige Hof: Schon 1943, ein Jahr nach deren Gründung, standen hier in Schwamendingen die ersten Reiheneinfamilienhäuser bereit. Ruhig am Hügel gelegen und als eigenes Dorf in der Stadt konzipiert, gilt die charmante Gartenstadtsiedlung ausden 1940er-Jahren bis heute als exemplarisch – und steht seit 2016 unter Denkmalschutz.
Sunnige Hof
Ursprünglich «Riedacker» genannt, wurde die Siedlung 1943 nach Plänen des Architekten Karl Kündig errichtet; die grosszügigen Aussenräume gestaltete der bedeutende Landschaftsarchitekt Gustav Ammann. Sie zählt zu den ersten Wohnsiedlungen im 1934 zu Zürich eingemeindeten Schwamendingen. Architektonisch knüpft sie an die regionale Flarzhaus-Tradition an – erkennbar an Satteldächern, holzverkleideten Schopfanbauten und Klappläden. Die Anlage umfasst 43 Reiheneinfamilien- und acht Einfamilienhäuser, jedes mit eigenem grosszügigem Garten. 2016 wurde sie einvernehmlich unter Denkmalschutz gestellt.
Zwischen 2022 und 2023 wurde die Siedlung umfassend saniert. Im Zentrum standen die Feuchtigkeit in den Kellergeschossen und die Instandstellung der Fassaden. Weil der Denkmalschutz die Arbeiten anspruchsvoller macht, wurden vorab drei Reiheneinfamilienhäuser als Prototypen saniert; daraus entstand das definitive Sanierungskonzept. 2024 folgten die abschliessenden Arbeiten an der Umgebung.
Sunnige Hof, 8051 Zürich
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1943